Protestaktion gegen NPD-Bürgerbüro

Am Freitag 17 Uhr haben rund 100 Chemnitzer gegen die Eröffnung des neuen Bürgerbüros der rechtsextremen NPD im Stadttteil Markersdorf protestiert.

Parteien, Vereine und Verbände hatten im Vorfeld zu Protestaktionen aufgerufen. Sie befürchten, dass sich durch den neuen Neonazi-Treff der Fokus der rechten Szene in Sachsen weiter nach Chemnitz verlagern wird.

Der Chef einer rechten Plattenfirma hatte die ehemalige Gaststätte an der Markersdorfer Straße im vergangenen Jahr gekauft und zu einem NPD-Bürgerbüro umbauen lassen.

Die Stadt zeigt sich indes machtlos gegenüber der Machenschaften der rechtsextremen NPD.

Zwar sei das Haus ein Dorn im Auge, aber solange sich der Eigentümer im Rahmen der erteilten Baugenehmigung bewege, gäbe es rechtlich keine Möglichkeit die Eröffnung zu verhindern, so die Stadt.

Die Teilnehmer der Protestaktion befürchten, dass die NPD das Haus an der Markersdorfer Straße zu einem Schulungszentrum ausbaut.

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