Proteste im St. Georg

Beschäftigte von Krankenhäusern haben Dienstagmittag auf die schwierige Personalsituation in den Kliniken aufmerksam gemacht.

Grund: Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen zwar ab 2009 drei Milliarden Euro mehr in die Finanzierung der Kliniken fließen. Ärzte und Pflegepersonal kritisieren dies aber als nicht ausreichend.

Eine Aktive Mittagspause legten die Beschäftigten am St. Georg ein. Bei strahlendem Wetter lauschten gut 80 Zuhörer dem Klartext der Gewerkschaft, der Klinikleitung und dem Vertreter der Krankenhausgesellschaft. Die Situation spitzt sich immer mehr zu.

Interview: Friedrich München – Sächsische Krankenhausgesellschaft

Noch haben die sächsischen Krankenhäuser einen guten Ruf, aber der Sparkurs der Politik wird – nach Meinung der Gewerkschaft – auf dem Rücken des Personals ausgetragen.

Interview: Gisela Mende – ver.di

Auch die Klinikleitung stellt sich hinter die Forderung nach mehr Geld. Ein Ruf der gehört werden will.

Interview: Prof. Karsten Güldner – Direktor Klinikum St. Georg

Die Aktionswoche „Rettet die Krankenhäuser“ dauert noch bis Freitag. Im Bundestag laufen gegenwärtig die letzten Abstimmungen zur Zukunft der Krankenhausfinanzierung.

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