Protestmarsch in Leipzig – Asylanten wollen auf Missstände hinweisen

Seit dem 8. September sind sie unterwegs. Ihre Probleme tragen die Asylsuchenden allerdings schon mit sich herum, seit sie in Deutschland angekommen sind. Doch seit dem 8. September wehren sich die Migranten. +++

Mit ihrem Protestmarsch, der in Würzburg begann und am Montag Station in Leipzig machte, wollen sie auf die schwierige Situation für Asylanten in Deutschland aufmerksam machen. Dabei verlassen die Asylanten ihre Heimat keinesfalls aus freien Stücken. Handfeste Gründe zwingen sie, ihre Geburtsländer zu verlassen. Meist aufgrund von Armut oder politischer Verfolgung kommen sie nach Deutschland.

Die Situation in den Auffangstätten derRepublikl erfahren die Migranten dabei als allerdings unerträglich – Dreck und nur wenig Platz sind da noch die geringsten Probleme. Auch mangelnde Deutschkenntnisse hindern die Migranten daran, sich in die neue Gesellschaft einzuleben. Kurse werden zwar angeboten, müssen aber von genehmigt werden. Das klappt meistens aber nur, wenn man auch ein fest Wohnadresse und einen Job vorweisen kann. Beides haben die Asylanten bei ihrer Ankunft nicht.

Mit ihrem Protestzug nach Berlin hoffen die Asylsuchenden, die Gesellschaft auf die Missstände aufmerksam zu machen und so die Zustände zu verbessern.