Prozess: Taxifahrer niedergestochen – lebensgefährliche Verletzungen

Das Landgericht Dresden beschäftigt sich seit Mittwoch mit dem blutigen Überfall auf einen Taxifahrer in der Nacht zum 7. Juni 2009. Eugen S. (22) soll den damals 28-jährigen angegriffen und mit einem Messer schwer verwundet haben. +++

Die Strafkammer verhandelt wegen versuchten Mordes gegen den Arbeitslosen. Der Angeklagte soll gemeinsam mit zwei Frauen in das Taxi von Pierre W. gestiegen sein. Nachdem der Taxifahrer an der Potschappler Straße angehalten hatte, soll Eugen S. seinem Opfer von hinten in den Hals gestochen haben. Der Taxifahrer konnte noch den Alarmknopf drücken.

Eugen S. und seine beiden Begleiterinnen flohen ohne Beute. Der Taxifahrer war in einer Notoperation gerettet wurden und überlebte nur knapp. Der Angeklagte hatte die Tat gestanden. Die Ermittlungsverfahren gegen die zwei 22 und 34 Jahre alte Frauen war eingestellt worden. Dass nur Eugen S. angeklagt ist, sorgt bei Dresdner Taxifahrern für Verwunderung. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt.  

Quelle: News Audiovision

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