Prozess zu Angriff auf Restaurant Schalom verschoben

Chemnitz- Das Verfahren zu dem Angriff auf das jüdische Restaurant Schalom in Chemnitz wird verschoben. Ursprünglich sollte der Prozess gegen einen der Angreifer am Montag vor dem Amtsgericht Chemnitz beginnen. Doch nachdem die Generalstaatsanwaltschaft kurzfristig neue Beweise vorlegte, muss der Verteidiger nun zunächst Akteneinsicht erhalten.

Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Der Angriff auf das Schalom ereignete sich im August 2018 nach dem Tod des Chemnitzers Daniel H. Aus einer Gruppe von Unbekannten heraus wurden Pflastersteine auf das Restaurant geworfen. Der Wirt, der aus dem Haus heraustrat, wurde dabei am Oberkörper getroffen. DNA Spuren am Tatort führten die Ermittler später zum Angeklagten, einem 30-jährigen Rechtsextremisten aus Niedersachen.