Prozessauftakt zur Fahrzeugbrandserie

Vor dem Landgericht Chemnitz hat am Montag der Prozess gegen einen 42-jährigen Chemnitzer begonnen.

Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr in sieben Fällen insgesamt 19 Fahrzeuge angezündet zu haben.

Nach dem Brand im Parkhaus der Arbeitsagentur im Dezember 2013 hatte die Ermittlungsgruppe der Polizei den Mann verhaftet.

Bei dem mutmaßlichen Brandstifter handelt es um den gleichen Täter, der vor zehn Jahren wegen zahlreicher Reifenstecher-Delikte zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde.

Im Prozess soll außerdem geklärt werden, ob der 42-Jährige noch für weitere Brandstiftungen in Chemnitz verantwortlich ist.

Aufgrund einer paranoiden Persönlichkeitsstörung des Mannes geht die Staatsanwaltschaft von verminderter Schulfähigkeit aus.

Bei den vor dem Landgericht verhandelten Fällen geht es um einen Gesamtschaden von mehreren hunderttausend Euro.