Pyrotechnik – BSG Chemie bekommt Geldstrafe aufgebrummt

Leipzig – Die BSG Chemie bekommt eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro. Dies teilte der Verband am Montag offiziell mit. Von einer Kollektivstrafe wurde zugunsten der Leutzscher entschieden. 

Das Sportgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) verhängt gegen Landespokalsieger Chemie Leipzig wegen unsportlichem Verhaltens seiner Anhänger eine Geldstrafe über 3.000 Euro. Beim Einlaufen der Mannschaften zum Sachsenpokal wurde damals im gesamten Block der Grün-Weißen Pyrotechnik gezündet. Auch während und nach dem Spiel wurde immer wieder Pyrotechnik abgebrannt. Bei der erhobenen Strafe wurden vom Sportgericht u.a. die vielen Vorstrafen des Vereins mitberücksichtigt. Dabei schlug besonders die Verurteilung aus dem letzten Jahr ins Gewicht, hier waren die Anhänger der BSG ebenfalls im Landespokalachtelfinale negativ aufgefallen. Obwohl der Verein keine Stellung beziehen konnte, wie er in Zukunft effektiv gegen Pyrotechnik und die Durchsetzung des Vermummungsverbotes vorgehen will, hat das Sportgericht im Sinne des Vereins geurteilt und von einer Kollektivstrafe abgesehen. Damit wird es für die Leutzscher keine Teilausschüsse der Öffentlichkeit geben.