Qimonda: Aussicht auf chinesischen Investor Inspur gesunken

Keine guten Nachrichten für die Qimondianer in Dresden: Der potentielle Investor Inspur weist die Chance auf eine schnelle Beteiligung zurück.

Laut der Sächsischen Zeitung hat Inspur eine sehr schnelle Beteiligung an dem insolventen Chiphersteller Qimonda ausgeschlossen.

Bislang sei noch gar nichts entschieden, sagte Inspur-Sprecherin Sun Mei gegenüber der SZ. Im chinesischen Shandong plant Inspur, eine neue Halbleiterindustrie aufzubauen. Deshalb habe man ausländische Technologiefirmen kontaktiert. Darunter auch Qimonda.

Allerdings habe es Inspur mit dem Vorhaben nicht eilig.

Damit stehen die Chancen für eine schnelle Lösung schlecht. Qimonda muss unbedingt einen Investor finden. Bis Ende März bleibt nur noch Zeit. Der Druck wächst.

Wenn der Insolvenszverwalter keine Investorlösung findet, besteht keine Aussicht auf eine staatliche Beteiligung.

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