Qimonda: Großteil der Mitarbeiter wechselt

Ein Großteil der Qimonda-Mitarbeiter in Dresden hat gestern einen Wechsel in die Transfergesellschaft zugestimmt.

Von den über 2000 Beschäftigten haben 93 Prozent einen Vertrag mit der Transfergesllschaft unterschrieben.

Damit startet die Transfergesellschaft des insolventen Chipherstellers im April. Für den Monat März erhalten die Mitarbeiter ein letztes Mal Lohn vom Insolvenzverwalter. Dann übernimmt die Transfergesllschaft die Zahlung.

Das Geld der Transferfirma soll nach Medienberichten für vier Monate reichen. Die Qimondianer bekommen zwischen 80 und 87 Prozent des Nettolohns gezahlt.

Die restlichen 7 Prozent der Qimonda-Belegschaft erhält weiterhin ihr Geld von Qimonda. Die rund 500 Mitarbeiter halten den Betrieb im Standby-Modus aufrecht.

Kommende Woche soll das Insolvenzverfahren in München eröffnet werden.

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