Qimonda: Keine Unterstützung aus Berlin

Der insolvente Chip-Hersteller in Dresden kann wahrscheinlich nicht mit Hilfe aus Berlin rechnen.

Gestern hat sich der Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit den Wirtschaftsministern der Länder getroffen.

Bei den Gesprächen kam heraus, dass der Qimonda Standort in Dresden kein „systemrelevantes Unternehmen“ ist, so der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk gegenüber der SZ.

Guttenberg sicherte allerdings zu, den Kontakt zur EU-Kommision zu halten. Jurk zeigte sich enttäuscht über Guttenbergs Aussage. In der SZ sagte der Wirtschaftsminister, dass der Standort in Dresden unbedingt gehalten werden muss. Europa könne es sich nicht leisten den letzten Mikrochiphersteller untergehen zu lassen, so Jurk weiter.

In erster Linie liege die Rettung des Chipherstellers in den Händen des Unternehmens, aber eine staatliche Beteiligung will Jurk nicht ausschließen.

Bis jetzt wurde noch kein Investor für Qimona gefunden. Bis Ende März muss dies aber geschehen, sonst steht das Unternehmen vor dem Aus.

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