Qimonda will 3000 Mitarbeiter entlassen- auch Dresden betroffen

 Die angeschlagene Infineon-Tochter Qimonda will weltweit 3000 Mitarbeiter entlassen. Es seien hauptsächlich Mitarbeiter in München, Dresden und dem US-amerikanischen Raleigh betroffen, sagte ein Sprecher des Speicherchipherstellers.

Er könne noch nicht mitteilen, wie viele Angestellte wo entlassen werden. Gespräche mit den Betriebsräten stünden unmittelbar bevor.

Aufgrund der schlechten Marktsituation bei den DRAM-Speicherchips ist Qimonda zufolge das umfassende globale Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm notwendig geworden. Der Qimonda-Vorstandsvorsitzende Kin Wah Loh betonte, dass die Fertigungskapazitäten rationalisiert sowie die operativen und Personalstrukturen gestrafft würden. Im Zuge der Restrukturierung wird Qimonda bis zum Januar 2009 unter anderem die Fertigung in Produktionsanlagen in den USA vollständig zurückfahren. Auch Teile der Fertigung für Komponenten und Module in Dresden sollen bis Ende März 2009 eingestellt werden.

++

Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.