Queerblick: „Neue Welt zu Dritt“

Die Passage Kinos laden am Mittwoch zu einem ganz besonderen Film.

Im Rahmen der Schwulesbischen Filmreihe (Staffel Vier08) wird der französische Film „Neue Welt zu Dritt“ um 19:30 Uhr über die Leinwand flackern bei Häppchen und Drinks, versteht sich.

Etienne Dhaenes himmlisch temporeiche Komödie „Neue Welt zu Dritt“ erzählt von einer lesbischen Liebe in den neuen Zeiten des Kinderwunsches und der Regenbogenfamilien.

„Beim Karaoke – Abend macht Lucie ihrer großen Liebe und langjährigen Lebensgefährtin einen Baby-Antrag: ‚Ich will ein Kind mit Dir!‘ trällert sie ins Mikro. Doch Freundin Marion steht dem Fortpflanzungsdrang weit weniger enthusiastisch gegenüber, ahnt sie doch, was fortan auf der Tagesordnung steht: strenge Adoptionsvermittlerinnen, die Fahndung nach einem geeigneten Samenspender, Kuppelversuche des Freundinnenkreises und Castings abgabebereiter Kandidaten. Die technischen Details müssen geklärt werden – wie kommt der Samen zur Eizelle?

Und es stellen sich Fragen à la ‚Wie sage ich es den zukünftigen Großeltern?‘ und ‚Wie gehe ich mit dem biologischen Vater um, wenn er wider Erwarten intensivere Vatergefühle entwickelt?‘ Und welche Rolle spielt eigentlich Marion bei der ganzen Sache? Vater, Mutter oder keine? Mit einer reichlichen Portion französischen Charmes zeigt der Film, ob und wie die beiden Frauen kleine und große Krisen auf dem Weg zum gemeinsamen Kind meistern.“

Frankreich 2006; R: Etienne Dhaene; D: Natalia Dontcheva, Vanessa Larré, Grégory Fitoussi; 92 Min; OmU