Rachmaninow – Leipziger Ballett probt für 2teiligen Ballettabend

Am 28. November feiert das neue Ballett Premiere an der Oper Leipzig. +++

Musik bietet die Möglichkeit einem breiten Spektrum an Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Und in Kombination mit Tanz werden diese sogar sichtbar. Ein Komponist, der bereits im Zuge seiner Arbeit sehr unterschiedliche Emotionen durchlebte, war Rachmaninow, als er die Klavierkonzerte Nummer 2 und 3 erschuf.

Zum 10. Todestag von Uwe Scholz wird nun seine Choreografie des dritten Klavierkonzertes an der Oper Leipzig wieder aufgeführt. Allerdings nicht für sich allein, sondern in Kombination mit einer neuen Choreografie von Mario Schröder zum zweiten Klavierkonzert.

Rachmanivow selbst komponierte nie Ballettmusik. Und doch wird sie oft und gern von Choreografen dafür genutzt.

Mario Schröder tanzte seinerzeit selbst als Solist in der Choreografie von Uwe Scholz. In dem nun von ihm hinzugefügten zweiten Klavierkonzert ist für den Zuschauer auch erkennbar, dass Uwe Scholz ein Mentor für ihn war. Und so schafft er den Brückenschlag von der Vergangenheit, auch seiner Vergangenheit, zum Hier und Jetzt der Gegenwart. Weggehen und Wiederkommen.

Am 28. November feiert der zweiteilige Ballettabend Premiere an der Oper Leipzig. Wer jedoch schon vorher einen Blick auf die Proben werfen möchte, der kann dies bei der Werkstatt am 18 November, um 18.30 Uhr tun.