Radklassiker mit starker Resonanz

Chemnitz – Für die 38. Erzgebirgsrundfahrt am 14. Mai bahnt sich eine hohe Beteiligung an.

In der Straßenrad-Bundesliga sind in diesem Jahr 23 Mannschaften gemeldet, die vermutlich alle ein Team zum Start vor die Brauerei Einsiedel schicken werden. Zusammen mit Einzelstartern wird das Fahrerfeld zwischen 150 und 160 Athleten beinhalten – so viel wie noch nie.

Dies ist auch die Bestätigung für die gute Arbeit der Organisatoren vom Chemnitzer Polizeisportverein, die das Traditionsrennen seit vielen Jahren auf die Beine stellen. In diesem Jahr haben diese eine Doppelbelastung zu stemmen, denn neben der Erzgebirgsrundfahrt stehen noch die Deutschen Meisterschaften im Straßenradsport Ende Juni in Chemnitz an.

Doch zunächst gehen U23-Talente und Routiniers auf den schweren 165 Kilometer langen Rundkurs von Chemnitz-Einsiedel über Waldkirchen, Pockau und Annaberg zurück zum Einsiedler Brauhaus. Dabei mussten die Organisatoren allerdings einige Änderungen am Kurs vornehmen.

Durch die Streckenneuführungen in Gornau, Waschleithe und Brünlos ist die Rundfahrt durch weitere Steigungen und Abfahrten noch anspruchsvoller geworden. Der diesjährige Sieger muss sich also erneut als kompletter Rennfahrer mit Durchhaltevermögen erweisen.