Raffaels Sixtinische Madonna wird 500

Eine Sonderausstellung zeigt Geschichte und Geschichten rund um das Kultbild mit den zwei Engeln. +++

Sie können seit 500 Jahren die Augen nicht von ihr lassen.

Und so geht es nicht nur im Jubiläumsjahr zahlreichen Besuchern und prominenten Verehrern.

Hätte Raffael nur dieses eine Bild gemalt, schrieb Goethe, es hätte ihn allein unsterblich gemacht.

Die Sixtinische Madonna wird 500. Eine Jubiläumsausstellung in den Alten Meistern in Dresden zeigt jetzt die Entstehungsgeschichte in der Renaissance bis hin zum weltweiten Mythos in der Gegenwart.

Raffael malte das Bild 1512 für die Klosterkirche in Piacenza. Dort blieb es 200 Jahre relativ unbekannt. Erst als es August III nach zähen Verhandlungen und zu einem hohen Preis nach Dresden holte, wurde es langsam zum Liebling des Publikums.

Interview im Video mit Andreas Henning, Kurator

Als Geburtstagsgeschenk für die Madonna gaben die Staatlichen Kunstsammlungen einen neuen Rahmen in Auftrag. Keine einfache Aufgabe, denn Hinweise auf den originalen Rahmen gab es keine mehr. Nach langer Recherche in Italien diente ein Rahmen aus einer Kirche in Bologna aus der Renaissance als Vorlage. 

Interview im Video mit Werner Murrer, Rahmenbauer

Einen gesonderten Ausstellungsbereich bekamen die beiden Engel zu Füßen der Madonna. Sie haben längst ihre eigene Karriere gestartet. Und die reicht länger zurück als man denkt. 

Interview im Video mit Andreas Henning, Kurator

Bis 26. August ist die Schau im Dresdner Zwinger zu sehen. Dann können sich die Besucher auch vergewissern, wer als Vorbild für die Madonna diente.

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