Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Sachsen vorgelegt

In einer gemeinsamen Kabinettsvorlage haben Kultus- und Wissenschaftsministerium Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Lehrerausbildung in Sachsen vorgelegt. Anliegen  ist es, künftige Lehrer aller Schularten qualitäts- und bedarfsgerecht auszubilden.

„Unser Ziel ist es,  dass wir die Lehrer ausbilden, die wir auch in Zukunft brauchen. Das sind vor allem Grund-, Mittel- und Förderschullehrer. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Lehrerausbildung in Sachsen an künftige Herausforderungen angepasst wird. Nur so kann es uns gelingen, den anstehenden Lehrerbedarf langfristig zu sichern“ sagte Kultusminister Roland Wöller.

Wissenschafts- und Kultusministerium haben mit Einbindung der Staatlichen Kommission Lehrerbildung die Rahmenbedingungen für eine Weiterentwicklung der sächsischen Lehrerausbildung erarbeitet.

„Mit den skizzierten Rahmenbedingungen wollen wir eine zukunftsweisende Lehrerausbildung in Sachsen schaffen. Ich möchte, dass unsere Hochschulen mit unterschiedlichen pädagogischen Profillinien die breiten Facetten des Lehrerberufes abbilden. Im Rahmen der hochwertigen Ausbildung steht für uns Qualität und eine gezielte Vorbereitung auf das künftige Berufsfeld im Mittelpunkt. Ich bin mir sicher, dass unser sächsisches Modell der Lehrerausbildung Schule machen wird“, erklärt Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer und ergänzt:  „Wir werden dafür Sorge tragen, dass auch alle derzeit eingeschriebenen Studenten einen anerkannten Abschluss erhalten und mit klarer Perspektive ihr Studium beenden können“.

Kapazitätslenkung bei weiterhin hoher Qualität sind dabei zentrale Anliegen. Ausreichend gut ausgebildete Lehrer sind die Basis für guten Unterricht und damit auch für den schulischen Erfolg unserer Kinder. 

„Im Fokus steht die Weiterentwicklung der Qualität – damit es auch in Zukunft heißt: Sächsische Schulen und Lehrer sind spitze! Die schulische Praxis muss deshalb schon zu einem frühen  Zeitpunkt verbindlich in das Studium integriert werden“, betonte Kultusminister Roland Wöller.