Rainer Klis stellt seine „Steinzeit“ vor

Limbach-Oberfrohna: Der Schriftsteller Rainer Klis hat seine Romantrilogie abgeschlossen. Den letzten Teil stellte er in der Bibliothek vor.

Limbach-Oberfrohna (UW). „Heute bin ich mal nicht mit Indianergeschichten hier, sondern mit einem anderen Roman“, sagte der Hohenstein-Ernstthaler Schriftsteller Rainer Klis. Zur Lesung in der Limbach-Oberfrohnaer Bibliothek hatte er seinen neuen Roman „Steinzeit“ mitgebracht. Passagenweise erzählt Klis fast satirisch, wie Unternehmer Meister mit seinen Freunden eine Kuba-Reise unternimmt, veranstaltet von einem Raucher-Magazin – West und Ost begegnen einander in der Karibik. Meisters Freunde haben die Wende gut überstanden, folgerichtig treffen sie daheim im Rotaryclub aufeinander, auch dies eine Vorlage zu satirischem Erzählen. Der Unternehmer selbst ist ein Mörder, wagt viel, sucht Veränderungen und einen Neuanfang.
Rainer Klis wurde am 7. August 1955 in Karl-Marx-Stadt geboren und wuchs in Oberfrohna auf. Seit 1982 ist er freiberuflich tätig. Bisher hat er zwölf Bücher geschrieben. Seine zweite Leidenschaft ist das Reisen. „Mich zieht es immer wieder nach Amerika“, sagte er. „Ich bin schon zwei Mal über die Rocky Mountains geritten und habe auch die großen Indianerreservate gesehen.“ Das Reisen bezeichnete der Buchandlungseigner als Erholung für sich, denn er braucht nichts zu erfinden, sondern erlebt alles selbst. „Da geht es mir besser als Karl May, der alles erfinden musste“, so Klis.
In Limbach stellte er den letzten Teil einer Trilogie vor, die in der DDR-Zeit begann und in der Gegenwart ihr Ende hat. Es geht um Unternehmertum, Wagnisse, Neuanfang und Sehnsüchte. Die etwa 25 Besucher quittierten das mit reichlich Applaus.