„Ransomware“-Attacken: Sachsens Polizei warnt vor PC-Betrugsmasche!

Wie das Landeskriminalamt mitteilt, gibt in den letzten Wochen vermehrt Angriffe auf sächsische PCs mit sogenannter „Ransomware“. Die PC-Schadsoftware wird von Kriminellen benutzt, um an Geld der ahnungslosen PC-Nutzer zu kommen. +++

Das Programm sperrt zunächst den Rechner, d.h. eine normale Nutzung ist nicht mehr möglich. Danach öffnet sich ein Fenster mit einer Nachricht einer vermeintlich offiziellen Einrichtung (GEMA, Polizei, Staatsanwaltschaft). Dem User wird vorgegaukelt, er habe eine Internet-Straftat begangen, z.B. Urheberrechtsverletzungen oder das Herunterladen von Kinderpornografie.

Gleichzeitig werden die Benutzer nun aufgefordert, eine Strafe zu zahlen. Meist in Form von sogenanntem Ukash oder Paysafe-Codes. Danach würde der PC wieder entsperrt.

Danach erhält man in der Regel eine E-Mail mit einem entsprechenden Link. Meist eine Art Bestellbestätigung. Per Klick auf den Link wird dann aber eine weitere PC-Schadsoftware auf dem Computer per sogenannten „Drive-by-Download“ installiert.

Die Polizei rät allen PC-Usern daher, auf die E-Mails nicht zu reagieren. Betroffene „Ransomware“-Opfer sollten sich unverzüglich bei den zuständigen Behörden melden, heißt es weiter. Es wird geraten, auf keinen Fall Überweisungen per Ukash oder Paysafe zu tätigen. Der Computer wird dann nämlich nicht wieder entsperrt.

Sollte man sich den Trojaner eingefangen haben, hilft meist nur noch eine vollständige Neuinstallation des Betriebssystems.