Raul Spank siegt beim Dresdner Springermeeting

Bei der siebten Ausgabe des Springermeeting ist zur Freude der Dresdner Lokalmatador Raul Spank wieder an den Start gegangen und hat den Wettkampf für sich entschieden. Die Konkurrenz hatte ihm wenig entgegen zu setzen. +++

Strahlende Sieger sehen anders aus. Raul Spank übersprang beim Dresdner Springermeeting in der Margonarena als einziger die 2,26 Meter. Doch die 2,29 Meter waren an diesem Abend nicht drin, Spank scheiterte damit an der Norm für die Hallen WM und das ärgerte ihn.

Trotzdem ließ Spank seine Konkurrenz an diesem Abend weit hinter sich. Als er bei 2,18 Meter in den Wettkampf einstieg, waren fünf andere schon wieder draußen. Darunter auch der Vorjahressieger, der Russe Andrey Tereshin.

Der deutsche Tim Riedel ließ wegen Verletzungspech den dritten Versuch über 2,14 gleich aus. Auch für den Chemnitzer Benjamin Laugner und den Potsdamer Oliver Bräutigam reichte es nicht fürs Treppchen.

Der polnische Landesmeister Piotr Sleboda und Afrikameister Kabelo Kgosiemang übersprangen noch 2,18 Meter, danach war aber Schluss. Sie belegten Platz zwei und drei.

Interview im Video mit Raul Spank, Sieger des 7. Springermeetings

Umso mehr konnten die Frauen beim Stabhochsprung glänzen. Vorjahressiegerin Jirina Ptáčniková und die Vize-Weltmeisterin, die deutsche Martina Strutz, lieferten sich ein spannendes Duell. Am Ende stellte die Tschechin einen neuen Meeting-Rekord über 4,62 Meter auf.

Interview im Video mit Jirina Ptáčniková, Siegerin 7. Springermeeting Dresden:
Ich mag, dass ich hier so nah an den Leuten dran bin. Das ist ein gutes Gefühl. Ich bin wirklich sehr gerne hier.

Immer ein Lächeln auf den Lippen, selbst wenn es mit 4,32 Meter nur für den dritten Platz reichte. Viel gute Laune brachte die norwegische Landesmeisterin Cathrine Larsasen mit nach Dresden. Das Treppchen teilte sie sich mit ihrer Trainingskollegin, der dänischen Landesmeisterin Caroline Bonde Holm.

Schwerer nahm ihr Ausscheiden die deutsche Juniorenmeisterin Annika Roloff. Die 4,22 Meter nahm sie noch im dritten Versuch. Bei den verpatzen 4,32 Meter musste der Trainer dann lange trösten.

Fast 1800 Besucher erlebten diese emotionale Höhenjagd in der Dresdner Margon-Arena. Bei den Höhenflügen der Frauen konnten die Männer nicht ganz mithalten, für Raul Spank war es deshalb ein Durchmarsch.

Interview im Video mit René Albertus, Meeting-Direktor

Meeting-Direktor René Albertus plant übrigens schon die Flugshow fürs nächste Jahr.

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