Razzia bei Nazi-Vereinigung in Sachsen

150 Polizeibeamte haben am 27. Juli Razien bei insgesamt 22 Personen durchgeführt, die zur “Terror-Crew-Muldental“ gehören sollen. Diese kriminelle Vereinigung soll schwere Straftaten begangen zu haben. +++

Beamte der Staatsanwaltschaft Dresden, der Soko „Rex“ und der Bereitschaftspolizei haben am 27. Juli 31 Objekte im Bereich der Polizeidirektionen Oberes Elbtal-Osterzgebirge und Westsachsen durchsucht. Insgesamt waren 150 Polizeibeamte im Einsatz. Diese Maßnahmen richten sich gegen 22 Beschuldigte im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Sie werden verdächtigt, unter dem Namen „Terror-Crew-Muldental“ eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Die Mitglieder dieser Vereinigung stehen im Verdacht, über einen längeren Zeitraum gemeinschaftlich Straftaten geplant und zu haben. Den Männern werden unter anderem Gewaltdelikte wie Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

Die Sonderkommision Rechtsextremismus des Landeskriminalamtes Sachsen ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden.

Bei den Durchsuchungen haben die Beamten unter anderem PCs, Laptops, Handys und CDs beschlagnahmt. Außerdem haben sie Präzisionsschleudern und Messer, Pyrotechnik, Sturmhauben und verschiedene andere Bekleidungsgegenstände gefunden.

Quelle: Landeskriminalamt Sachsen & Staatsanwaltschaft Dresden

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