Razzia der Bundespolizei gegen Scheinehen

Leipzig. – Am Mittwochmorgen ist die Bundespolizei in der ganzen Republik gegen Schleuserbanden vorgegangen. Auch in Sachsen gab es einige Brennpunkte der Razzia im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leipzig.

Groß aufgefahren hat die Bundespolizei am Mittwochmorgen im gesamten Bundesgebiet, aber auch in der Messestadt. Von der Leipziger Staatsanwaltschaft aus gelenkt wurde eine groß angelegte Razzia gegen  Schleuserbanden durchgeführt. Speziell in Leipzig gingen die Beamten gegen eine Gruppe vor, die im Verdacht steht, Scheinehen vermittelt zu haben, erklärt Yvonne Manger von der Bundespolizei.

Zahlreiche Inder und Pakistani sollen auf diese Art in die Bundesrepublik geschleust worden sein. Bei dem in Leipzig aufgesuchten Mann handelt es sich wohl aber nicht um einen Hauptverdächtigen.
Ein Restaurant und eine Wohnung wurden an der Zschocherschen Straße durchsucht.

Der Einsatz dauerte mehr als 3 Stunden an, bis alles durchsucht und alle möglichen Beweismittel gesichert wurden. Hausdurchsuchungen gab es unter anderem auch noch in Eilenburg, Wurzen und Chemnitz.