RB Leipzig mit 3:0-Arbeitssieg im Ostderby

Die Roten Bullen taten sich an diesem Sonntag sichtlich schwer gegen einen kampfstarken Gegner aus Magdeburg. Gerade in der ersten Hälfte hielten die Gastgeber gut dagegen. Nach der Pause gelang den Leipzigerin dann aber der verdiente Sieg. +++

Die ersten 45 Minuten waren durch den Kampf geprägt. Die Hausherren aus Sachsen-Anhalt waren stark in den Zweikämpfen und ließen RB Leipzig nicht zu ihrem Spiel finden. Wenige Torchancen auf beiden Seiten waren die Folge. Mit einem 0:0 ging es für beide Teams in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff erwischte dann Leipzig den besseren Start. Die Pacult-Elf versuchte nun nicht mehr nur spielerisch dagegen zu halten, sondern zeigte nun auch eine gute kämpferische Leistung gegen stets lauftstarke Magdeburger.

Franke war es dann schlußendlich, der den ersten Treffer für die Roten Bullen erzielte. Nach einem Eckball köpfte er das Leder aus wenigen Metern ins Tor. Die Bemühungen hatten sich ausgezahlt, die Gastgeber waren leicht angeknockt und fanden in den kommenden Minuten nicht wieder zu ihrem Spiel.

Eine Viertelstunde später eine ähnliche Situation: Die Hausherren kriegen den Ball nach einem RB-Freistoß nicht geklärt. Der Ball fällt dabei Ösi-Neuzugang Wallner vor die Füße, der aus fünf Metern keine Probleme hat, einzuschießen – 2:0 für RB Leipzig.

Die Magdeburger wirkten nun noch unkonzentrierter, warfen aber mit dem Mute der Verzweiflung fast alles nach vorne. Die Folge: Viel Raum zum Kontern für die Leipziger.

Nach einem kapitalen Fehler der Magdeburger Hintermannschaft war es dann Kammlott, der plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor steht. Gerade als er schießen will, wird er im Strafraum rüde von den Beinen geholt – Elfmeter. Kapitän Frahn ist es dann, der den Freistoß souverän verwandelt und in der 78. Minute den dritten Treffer für RB markiert.

Fazit: RB Leipzig hat nicht schön gespielt, aber gezeigt, dass man gewillt ist, oben weiter dran zu bleiben. Die couragierten Anhaltiner boten vor allem in der ersten Hälfte den Leipziger paroli, zollten der kampfstarken Leistung dann aber im zweiten Durchgang Tribut. Die abgezockten Bullen von Trainer Peter Pacult nutzen ihre Chancen eiskalt und holten sichere drei Punkte im Kampf um den Aufstieg.