RB Leipzig mit 3:2-Sieg gegen starke Cottbusser Reserve

Vor 2125 Zuschauer boten RB Leipzig und die zweite Mannschaft von Energie Cottbus ein äußerst spannendes Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit. Am Ende konnten die Leipziger das Spiel aber trotz eines verschossenen Elfmeters verdient für sich entscheiden. Auch wenn sie in den letzten 10 Minuten noch einmal zittern mussten.

Das Spiel begann mit eher langsamen Tempo, beide Teams schienen nicht so richtig zu wollen.
Nach einigen Minuten legten beide Mannschaften aber einen höheren Gang ein und kamen zu guten Chancen, die aber entweder am Pfosten, im Toraus oder den Armen der beiden Torhüter endeten.
Während die Gastgeber aus Leipzig dabei das Spiel bestimmten, lauerten die Lausitzer auf ihre Konter.

Bis 15 Minuten vor der Halbzeit sahen die Zuschauer in der Red Bull Arena zwei ebenbürtige Mannschaften. Doch dann schlug RB Leipzig zweimal zu!
Der starke Lars Müller schaffte sich auf der linken Seite Platz, spielte einen schlauen Pass zu Stefan Kutschke, der den Ball in der 35. Minute mühelos an Cottbus-Keeper Renno vorbei schob.

Daniel Frahn köpfte die Kugel keine drei Minuten später nach einer Flanke von Sebastian Albert in der 38. Spielminute erneut ins Tor.
Durch die beiden Treffer beflügelt, spielten die Leipziger nun dominant weiter nach vorne. Nur der Halbzeitpfiff stoppte den Offensivdrang der Bullen.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte: Mit einem Tor für RB Leipzig. Bereits fünf Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte erneut Kutschke auf 3:0 – und wie!
Nach einer Nachlässigkeit der Cottbusser schnappte sich der RB-Stürmer den Ball, lupfte ihn gekonnt über Keeper Renno. Der Ball prallte jedoch von der Latte ab, doch Kutschke behielt die Kontrolle und köpfte ein.

Die nächsten Minuten drang RB auf das vierte Tor, bis der Cottbusser Hebler aus heiterem Himmel durch einen gut getimten Kopfball den Anschlusstreffer erzielte. Die Leipziger waren nun verunsichert, schwammen plötzlich in der Abwehr.
Die Folge: Der Vorlagengeber zum 2:0, Sebastian Albert, verursachte einen berechtigten Elfmeter, den Obernosterer erst im zweiten Anlauf gegen Neuhaus verwandeln konnte – Nur noch 3:2.

Fünf Minuten später das gleiche Bild in der anderen Hälfte des Feldes: Foul an Rockenbach da Silva im Strafraum. Elfmeter für die Roten Bullen, den Lars Müller aber selbst im Nachschuss nicht zum 4. Treffer verwandeln konnte.

Die letzten 10 Minuten spielten beide Teams mit offenem Visier. RB woltle die Entscheidung, Cottbus den Ausgleich.
Während die Leipziger das Spiel weiterhin kontrollierten, setzten die Lausitzer weiter auf schnelle Gegenzüge. Doch keine der beiden Strategien trug Früchte. Es blieb beim unterm Strich beim verdienten 3:2 für RB Leipzig.