RB Leipzig mit Langeweile-Sieg eine Runde weiter!

Die Roten Bullen mussten am Samstag nach Kamenz reisen. Der Weg sollte sich lohnen, obwohl einige spielerische Wünsche offen blieben. Ein 0:1 sollte reichen um ins Viertelfinale einzuziehen +++

Zum Wernesgrüner Sachsenpokal-Achtelfinalspiel gegen den SV Einheit Kamenz kam es nicht zum erwarteten leichten Gang. Anstoß war am Samstag, den 13.10.2012 um 14.00 Uhr gegen den Landesligisten.

RB-Trainer Alexander Zorniger hat wie angekündigt kräftig die Mannschaft rotieren lassen und die Startelf im Vergleich zu den Punktspielen auf gleich sieben Positionen verändert. In der Runde der letzten 16 Mannschaften stiegen nun auch die Roten Bullen in den Wettbewerb um den sächsischen Landespokal ein. Im Achtelfinale traf das Team von Trainer Alexander Zorniger auf den SV Einheit Kamenz, der in der Landesliga und damit zwei Klassen unter den Leipziger Bullen spielt. 

Die massiven Umstellungen in der Mannschaft von Trainer Zorniger zeigten so auch ihre Nebenwirkungen, die Mannschaft war bei weiten nicht auf dem Niveau der letzten Spiele. Es entwickelte sich zwar ein Spiel auf ein Tor, das der Kamenzer. Jedoch erst ein Foulelfmeter von Kutschke kurz vor der Pause, setzte auch gleich den Endstand. In der zweiten Hälft kam unter den knapp 1.300 Zuschauern zusehend Langeweile auf. Aufregung vor Schluss. Kamenz kam in der 81. Minute noch einmal zum Torschuss. Neu-Torwart Domaschke konnte sich hier auszeichnen. 

Fazit: Was zählt ist der Sieg, damit sind die Rasenballer eine Runde weiter. Trainer Zorniger hat seine Reservisten unter Wettkampfbedingungen gesehen, jedoch Umstellungen auf so vielen Positionen hätten auch schief gehen können.