RB Leipzig verschiebt Stadionausbau

Am Donnerstag wurde laut Medienberichten bekannt, dass die ambitionierten Leipziger den Ausbau der Red-Bull-Arena bis 2017 verschieben. Geplant war, dass die Kapazität des Stadions von rund 44000 Plätzen auf 57000 angehoben wird.+++

Dazu sollten die äußeren Kopfplätze ausgebaut und die Tribünen näher ans Spielfeld rücken. Die dafür nötigen Bauarbeiten waren für die Sommerpause 2016 geplant. Die Pläne kamen auf, da die Verantwortlichen des Vereins bei dem anvisierten Aufstieg in die 1. Bundesliga in Zukunft eine deutliche Steigerung der Zuschauerzahlen erwarten. Da die Red-Bull-Arena mitten im Waldstraßenviertel liegt, unterliegt ein solches Bauvorhaben, gewissen Auflagen seitens des städtischen Bauamtes. Die Prüfung bestimmter Auflagen würde im Idealfall erst nach 3 Monaten abgeschlossen sein. Durch die bevorstehenden Konzerte die im Sommer in der Redbull Arena anstehen, ist der Stadionausbau im Jahr 2016 eine Sache der unmöglichkeit. Neben den Neuigkeiten aus dem Wohnzimmer der Roten Bullen gab der Verein auch eine Personalentscheidung bekannt. Innenverteidiger Tim Sebastian, welcher seit 2010 die Defensive der Leipziger stabilisierte und mit den Bullen von der 4. bis in die 2. Liga aufstieg, wird den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen. Der gebürtige Rostocker war eigentlich beim Schwesterverein Red Bull New York im Gespräch. Die Transfergerüchte wurden von Sebastians Berater und den Verantwortlichen des Vereins allerdings schnell dementiert. Stattdessen unterschrieb der 31 Jährige einen Kontrakt beim SC Paderborn bis Sommer 2018 und soll ein fester Rückhalt für das Team um Stefan Effenberg im Kampf um den Klassenerhalt sein.