RB: Sicherheit hat oberste Priorität

Die Verantwortlichen von Oberligist RB Leipzig haben die Vorkommnisse rund um das Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena II (1:1) auf das allerschärfste verurteilt.

„Es ist ein Unding, dass unsere Spieler von den Zuschauern bedroht und bespuckt wurden und die Mannschaft unmittelbar nach dem Schlusspfiff ungeduscht nach Hause fahren musste.“, ließ RB-Sportdirektor Joachim Krug verlauten.

Insbesondere die Tatsache, dass das Spiel auf einem Nebenplatz ausgetragen wurde, sorgte bei Joachim Krug und den mitgereisten RB-Verantwortlichen für Unverständnis. „Zukünftig muss im Vorfeld der RB-Spiele über eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen diskutiert werden, um solche Vorfälle zu verhindern.“, so Krug weiter.

Aufgrund der Ereignisse in Jena kam es zu Beginn der Woche zu einem Krisengespräch mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV). Dort wurde beschlossen, dass alle zukünftigen Oberligaspiele des RB Leipzig als Risikospiele einzustufen sind.