Reaktion der Jungen Liberalen Chemnitz auf den Bericht von SACHSEN FERNSEHEN

Landesarchäologiemuseum Verzögerungen untragbar – Stadt muss alternatives Nutzungskonzept erarbeiten

Zu den Äußerungen der sächsischen Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD) zu weiteren Verzögerungen beim Landesarchäologiemuseum erklärt Jens Weis (27), stv. Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Chemnitz:

„Frau Stange muss umgehend ein Konzept für das Museum vorlegen, um mit den Umbauarbeiten beginnen zu können. Es ist untragbar, wie hier in Dresden gehandelt oder besser nicht – gehandelt wird. Wenn Frau Stange es öffentlich ablehnt, nach einem Schuldigen für die Verzögerungen beim
Landesachäologiemuseum zu suchen, dann ist das völlig klar. Sie trägt die
Verantwortung schließlich dafür genauso wie ihre Amtsvorgängerin Barbara
Ludwig (SPD). Mit dem Hick-Hack um das Landesarchäologiemuseum muss endlich Schluss sein. Die Stadt Chemnitz darf sich nicht weiter verschaukeln lassen. Im Zweifel muss das Museum dort bleiben wo es ist in Dresden. In diesem Fall muss über ein neues Nutzungskonzept für das Haus Schocken jetzt nachgedacht werden. Die sächsische Staatsregierung hat es immer noch nicht geschafft, ein Eckpunktepapier und ein tragfähiges Konzept zu unterschreiben. Dass die GGG es deshalb bisher ablehnt, das ehemalige Kaufhaus Schocken umzubauen, ist verständlich. Wie sollen bauliche Veränderungen durchgeführt werden, wenn nicht einmal klar ist, was wo in dem Gebäude hinkommen soll. Und würde die GGG umbauen bliebe sie mit dem Risiko allein.“

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