Regen ohne Ende – neue Unwetterwarnungen

Seit den frühen Morgenstunden steigen die Pegel an den Oberläufen von zahlreichen Bächen und Flüssen bereits wieder, so z.B. von Main, Mosel und Nahe.

Der Grund: In den letzten Stunden hat Tief Dieter viel Regen gebracht. So vielen auf der Wasserkuppe in der Rhön in den letzten 12 Stunden 30 Liter Regen pro Quadratmeter, in Freudenstadt im Schwarzwald waren es 28 Liter, im Westerwald 25 und im Sauerland 20 Liter Regen pro Quadratmeter. Bis weit in den Freitag hinein wird es weiterregnen.

„In Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg gelten bereits seit gestern Nachmittag amtliche Unwetterwarnugen vor starkem Regen und Tauwetter. Regional fallen bis Freitagmittag 30 bis 60, örtlich bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter: Das sind vielfach wieder ganze Monatsmengen innerhalb nur kurzer Zeit“ erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Besonders stark regnet es im Sauerland, Odenwald, Fichtelgebirge, Thüringer und Bayerischem Wald. Dort liegt in den höheren Lagen immer noch eine stattliche und mit sehr viel Feuchtigkeit beladene Altschneedecke.

Auch für den Rhein werden zum Wochenende wieder steigende Pegelstände erwartet. Inwiefern die Höchststände der letzten Tage erreicht werden, bleibt abzuwarten.

„Nach einem frühlingshaften Donnerstag und Freitag mit Spitzenwerten bis 14 Grad, wird es ab dem Wochenende wieder deutlich kühler mit Temperaturen zwischen 2 und 7 Grad. Und im Lauf der kommenden Woche kehrt dann allmählich der Winter zurück“ so Diplom-Meteorologe Jung.

Hier finden Sie die aktuellen Wasserstände und Durchflüsse: http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/hwz/inhalt_re.html
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