Regionales Wachstum für kleine sächsische Unternehmen

Sachsen- Der Freistaat hat die Richtlinie „Regionales Wachstum“ beschlossen. Dafür wurden bereits 2,3 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

Bereits im Januar hat das sächsische Kabinett die Förderrichtlinie „Regionales Wachstum“ beschlossen. Damit sollen kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und überwiegend regionalem Absatz gezielt bei Investitionen unterstützt werden. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat heute im Sächsischen Landtag eine erste Zwischenbilanz gezogen.

„Das Programm stößt auf großen Bedarf und hat bereits eine rege Nachfrage ausgelöst. Mit Stand vom 5. April lagen 175 Anträge vor. Davon sind bereits 43 Anträge mit einem Zuschuss von ca. 2,3 Millionen Euro bewilligt worden“, sagt Minister Dulig. „Ich freue mich besonders, dass aus allen sächsischen Landkreisen Anträge vorliegen und für Unternehmen in allen Landkreisen bereits Bewilligungen erfolgt sind.“

Die meisten Förderanträge stammen aus folgenden Landkreisen:

  • Görlitz (23 Prozent aller Anträge)
  • Vogtland (16 Prozent)
  • Erzgebirge (12 Prozent)

Bewilligungen

  • 28 Prozent für den Landkreis Görlitz
  • 14 Prozent für das Erzgebirge
  • 12 Prozent für den Landkreis Bautzen
  • 9 Prozent für das Vogtland

Branchen

Bei den Branchen der Bewilligungen liegt der Schwerpunkt deutlich beim verarbeitenden Gewerbe mit fast drei Viertel.

Martin Dulig betont: „Es gibt keine regionalen Budgets. In welche Region die Zuwendung geht, hängt allein von den Ideen und der Investitionsbereitschaft der Unternehmen ab.“ 13 Anträge seien bislang abgelehnt worden. Grund dafür sei in der Regel die fehlende Förderfähigkeit. Beispielsweise lagen die Unternehmen außerhalb des Fördergebiets oder waren überwiegend überregional tätig. „Grundsätzlich ist das Programm Regionales Wachstum breit angelegt und branchenoffen ausgestaltet“, so Martin Dulig.

(Quelle: SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)