#Reimscheisser – Sprüche der Woche

Dresden - Die Stadtentwässerung hat vergangene Woche den „Reimscheißer"-Wettbewerb ins Leben gerufen. Es ist der Auftakt für die Kampagne „Kein Müll ins Klo", mit der die Stadtentwässerung gegen steigende Müllmengen im Abwasser kämpft.

Mit der Resonanz auf die Aktion ist das städtische Unternehmen zufrieden. In den sozialen Medien verbreitete sich die Information ausgesprochen schnell. So erreichte die Meldung auf der Facebookseite der Stadtentwässerung Dresden rund 10.000 Aufrufe. 60 neue Reime trafen bereits in der ersten Woche ein und sind zum großen Teil auf der Website www.kein-muell-ins-klo.de veröffentlicht. Am Freitag wurden von einer fünfköpfigen Jury der Stadtentwässerung Dresden erstmalig drei Reime gekürt.

Das sind die Gewinnersprüche:

 

Ohrenstab und Wattebausch
halten einen kleinen Plausch.
"Der Mensch hat wirklich eine Macke-
wir landen immer in der Kacke.
Er begreift es wirklich nicht-
das Klo braucht diese Scheiße nicht."

Hör aus dem Rohr die Scheiße fluchen:
"Ein Putztuch hat hier nichts zu suchen."

Nach dem Sport zu zweit im Bette
Kondome nicht in die Toilette.

Der Wettbewerb läuft noch bis zum 17. März 2017. Bis dahin können weitere Reime eingesendet werden: über Facebook und Twitter mit dem Hashtag #Reimscheisser oder auf der Facebook-Seite der Kampagne „Kein Müll ins Klo" oder per Mail. Jeweils freitags werden weitere Wochengewinner ermittelt. Sie erhalten einen Wochenpreis und sind automatisch für die Ermittlung der Hauptpreisträger zum Weltwassertag (22. März 2017) nominiert. Dort winkt als erster Preis eine Fahrt mit dem Grillboot für 10 Personen, als zweiter Preis ein Schlauchboot für 5 Personen und als dritter Preis Tickets für das Erlebnisbad Tropical Island.
Seit Jahren beobachtet die Stadtentwässerung auf der Kläranlage Dresden-Kaditz steigende Mengen an Rechengut – hauptsächlich verursacht durch die falsche Entsorgung von Feuchttüchern. Aber es ist nicht nur die gewachsene Müllmenge, die dem Unternehmen Sorgen bereitet. Feuchttücher verursachen auch erhebliche Probleme im Dresdner Kanalnetz. Verstopfte Pumpen führen inzwischen zweimal wöchentlich zu einem Rückstau im Kanalnetz und auch der Reparaturaufwand steigt erheblich. Insgesamt verursachen Feuchttücher und ähnlicher Müll einen jährlichen Mehraufwand von rund 100.000 Euro.

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