Rekordbau entsteht in Dresden

Dresden - Im Stadtteil Kaditz/Mickten unweit der Flutrinne entsteht zur Zeit Deutschlands größtes zusammenhängendes Neubaugebiet. Gut 2.500 Wohnungen werden hier in den nächsten Jahren gebaut.

180 Wohnungen sind derzeit im Bau. Die Hoch und Tiefbau Dresden GmbH & Co. KG zieht aktuell den ersten Bauabschnitt des sogenannten MiKa-Quartiers (MIckten KAditz) zwischen Flößerstraße, An der Elbaue und Brockwitzer Straße hoch. Die Kellergeschosse mit der Tiefgarage sind bereits im Rohbau fertig. Derzeit setzen die Bauarbeiter die Wände des Erdgeschosses. „Bei den drei Gebäuden sind wir im Schnitt mit drei Wochen im Vorlauf“, berichtet Geschäftsführer Wilfried Bachmann. „50 bis 60 Bauleute arbeiten auf der Baustelle. Seit dem ersten Spatenstich Ende Oktober vergangenen Jahren haben wir bei jedem Wetter durchgearbeitet und im Winter nur bei den wenigen Tagen mit Extremtemperaturen eine Pause eingelegt.“

© meeco Communication Services

Dreizehn Hauseingänge entstehen beim ersten Bauabschnitt des MiKa-Quartiers, alle mit Aufzug. Die 180 Wohneinheiten verteilen sich auf drei Gebäude mit je sechs Etagen. Vorwiegend entstehen Drei-Raum-Wohnungen. Alle Einheiten werden als Mietwohnungen auf den Markt gebracht. Die Fertigstellung ist für Sommer 2019 geplant.

© meeco Communication Services

Das Dresdner Bauunternehmen hat derzeit 40 Baustellen und beschäftigt momentan 220 Bauleute, 100 davon sind Festangestellte. Der Jahresumsatz liegt bei derzeit knapp 33 Millionen Euro. Hoch und Tiefbau Dresden bietet im Vergleich zu vielen anderen Mitbewerbern die gesamte Palette an Bauleistungen aus einer Hand, vom Abbruch und Bauaushub über den Tief- und Hochbau bis hin zum letzten Fahrradständer und dem Einsäen des Rasens. „Es gibt eigentlich kein großes Bauvorhaben in Dresden, an dem wir nicht beteiligt waren“, verrät Bachmann. „Wir bauen und bauten für die Landeshauptstadt Dresden, die STESAD, das Universitätsklinikum, das Helmholtz-Zentrum und waren beispielsweise beteiligt am Prager Carrée und der Markus-Passage. Entscheidend war dabei immer unsere gründliche Planung mit professioneller Software.“

Auf der Baustelle arbeiten fünf Nationalitäten Hand in Hand. „Das klappt bestens. Unsere Vorarbeiter und Poliere sorgen für einen reibungslosen Ablauf“, lobt Bachmann. „Auch bei heißem Wetter wie jetzt kann ich mich voll auf meine Mannschaft verlassen.“ 35 Millionen Euro investiert die MiKa beim ersten Bauabschnitt, 20 Millionen davon gehen an die Hoch und Tiefbau Dresden. Für das Bauunternehmen ist es damit das derzeit größte Einzelvorhaben.