Rekordergebnis für Dresden-Tourismus im ersten Halbjahr 2010

Noch nie hat der Dresden-Tourismus derart gute Halbjahresergebnisse wie in diesem Jahr erreichen können. Erstmals wurde in den kumulierten Ankünften die 700.000-Grenze überschritten. +++

Damit konnten selbst die Ergebnisse des Erfolgsjahres 2006 übertroffen werden, das vor vier Jahren mit der wiedereröffneten Frauenkirche und dem 800-jährigen Stadtjubiläum warb.  

„Die jetzt vorliegenden Zahlen zeigen, dass Dresden als Reiseziel im In- und Ausland noch attraktiver geworden ist. Dies ist auch eine Bestätigung für die neuen Wege, die wir in der Vermarktung der Stadt gehen. Unsere Jahreskampagne ‚Dresden. Kommen Sie Kunst genießen‘ hat vor dem Hintergrund der Eröffnung von Türckischer Cammer und Albertinum hervorragend gezogen“, so Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden und Aufsichtsratsvorsitzende der Dresden Marketing GmbH.

Zweistellige Wachstumsraten in den Ankünften und hohes Wachstum in den Übernachtungen gegenüber Vorjahr

Die Zahl der Ankünfte insgesamt konnte in den Monaten Januar bis Juni 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,8% gesteigert werden, aus dem Inland um 10,1%. Die Übernachtungen stiegen im selben Zeitraum insgesamt um 7,8% und aus dem Inland um 7,2%. In absoluten Zahlen bedeutet das: Insgesamt haben 722.470 Gäste Dresden einen Besuch abgestattet und mehr als 1,5 Mio. Übernachtungen für Dresden generiert, bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,1 Tagen. Damit liegt Dresden sogar über den Steigerungsraten des Deutschland-Tourismus, der mit einem Plus in den Übernachtungen insgesamt von 2,7% und aus dem Ausland von 9,4% ebenfalls die besten Halbjahresergebnisse aller Zeiten erreichen konnten.  

Steigerung der ausländischen Besucher in Dresden hält weiter an

Die Ankünfte aus dem  Ausland stiegen im ersten Halbjahr um 21,6% und die Übernachtungen um  10,6%. Die Top-Auslandsmärkte sind die Vereinigten Staaten (29.888 Übernachtungen), gefolgt von Österreich (21.838 Übernachtungen), der Schweiz (21.772 Übernachtungen), Großbritannien (19.275 Übernachtungen) und Russland (16.629 Übernachtungen). „Dresden wird gerade auch im Ausland zunehmend stärker als attraktive Destination wahrgenommen. Und das schlägt sich in den sukzessiv steigenden Tourismuszahlen nieder. Daneben gibt es aber auch marktspezifische Gründe. So sind in dem ersten Halbjahr diesen Jahres 6,4% mehr Gäste aus Japan nach Dresden gekommen, was mit der Erholung der Wirtschaft in diesem Land und einer kontinuierliche Marktbearbeitung insbesondere mittels Pressearbeit zu tun hat“, so Bunge weiter. Themen wie das  300-jährige Jubiläum der Porzellanmanufaktur Meissen kamen bei den Japanern sehr gut an und die Nachbildung der Frauenkirche beim Schneefest in Sapporo sorgte für landesweite Publicity für Dresden. Besonders deutlich tritt Spanien mit einem Anstieg der Übernachtungszahlen (kumulativ) von 32,9% hervor. Die Spanier haben den Schock über die Wirtschaftskrise überwunden und gehen zwar noch verhalten mit Investitionen um, sparen jedoch nicht mehr am Reisen.  

Belebung des Geschäftsreiseverkehrs

Beim Geschäftsreiseverkehr konnte Dresden mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, einer professionellen Infrastruktur, aber auch seinen kulturellen Jahreshighlights überzeugen. Auffallend speziell am Kongressgeschäft sind die vielen internationalen Tagungen und Kongresse, die in 2010 nach Dresden geholt werden konnten, wie der „6th World Congress on Prevention of Diabetes and its Complications“ mit international bekannten Experten aus 72 Nationen oder die Konferenz „Printed Electronics Europe“, mit ca. 1.000 Teilnehmern eine der weltweit größten Veranstaltungen auf dem Gebiet der gedruckten Elektronik.  

Dresdens Preis-Leistungs-Verhältnis wird von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen als sehr gut bewertet. Der Online-Hotelreservierungsservice hotel.de, in dem 210.000 Hotels weltweit gelistet sind, befragte in diesem Jahr deren Buchungskunden nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Hotels[1]. Das Augenmerk der Befragung lag auf den Erfahrungen, welche die Gäste in 3 bis 4 Sterne Häusern gemacht haben. Danach liegt Dresden in puncto Gesamtzufriedenheit im Preis-Leistungsverhältnis auf Platz 1 von 20 bewerteten deutschen TOP-Städten. „Die Dresdner Hotellerie wünscht sich selbstverständlich höhere Durchschnittspreise und Erträge, um langfristig erfolgreich sein zu können“, so Jeffrey Pötzsch, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Dresden e.V.              

Auslastung der Hotellerie auf steigendem Niveau

Die Dresdner Hotellerie kann mit 61,5% Bettenauslastung im Juni dieses Jahres eine gegenüber den Vormonaten deutlich steigende Tendenz vermelden. Ende Juni standen den Besuchern Dresdens insgesamt  179 Beherbergungsbetriebe mit 19.855 Betten gegenüber.  

Positives Gesamtfazit, aber mit großen Herausforderungen für die Zukunft

„Die sehr guten Ergebnisse dieses ersten Halbjahres sind für uns sehr motivierend, intensiv an der Vermarktung Dresdens weiterzuarbeiten. Zurzeit bereiten wir die Winterkampagne 2010 ‚Dresden gibt dem Winter Glanz‘ und die Werbekampagne für 2011 vor. Wir dürfen uns in unseren gemeinsamen Anstrengungen nicht ausruhen, da einerseits die Hotelkapazitäten in der Stadt weiter wachsen und gefüllt werden müssen, andererseits der Wettbewerb der Städte weiter zunimmt und von uns ein starkes, flächendeckendes Marketing im In- und Ausland erfordert,“ so Bunge abschließend.         

[1] Quelle: Pressemittelung von hotel.de vom 8. Juli 2010, veröffentlicht in www.hotel.de.

Quelle: Dresden Marketing GmbH

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