Viehweger – „Wir müssen die Landesregierung tatkräftig unterstützen!“

Dresden – Begünstigt vom aktuellen Zinsniveau haben die Sächsischen Wohnungsgenossenschaften im vergangenen Jahr Investitionen in Rekordhöhe getätigt. Darüber hinaus will der Verband künftig enger mit der Landesregierung zusammenarbeiten.

Mehr als 416 Millionen Euro hat der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften im Jahr 2017 für den Neubau und die Modernisierung von Wohnungen investiert. Erstmals seit der Wende wurden damit in Sachsen mehr Wohnungen neugebaut als zurückgebaut. Die demografische Schere zwischen schrumpfenden und wachsenden Regionen öffnet sich laut dem Verband allerdings immer weiter. Deshalb sollen die sogenannten Ankerstädte im ländlichen Raum gestärkt werden. Auch das Ergebnis der Bundestagswahl und die Meinung im Freistaat hat die Wohnungsgenossenschaften im vergangenen Jahr beschäftigt. Deshalb begrüßt der Verband die Neuwahl des sächsischen Ministerpräsidenten und will ihm künftig tatkräftig zur Seite stehen. Nach vorläufigen Schätzungen haben die Wohnungsgenossenschaften im Jahr 2017 bis zu 650 neue Wohnungen gebaut. Dem steht ein Rückbau von etwa 450 Einheiten gegenüber. Dieser Trend soll sich auch in diesem Jahr fortsetzen.