Rekordwerte in den Lehrstellenbörsen – Noch 3400 unbesetzte Ausbildungsplätze

Die Zahl der offenen Angebote in den Lehrstellenbörsen der drei sächsischen Industrie- und Handelskammern Leipzig, Chemnitz und Dresden übertrifft die des Vorjahreszeitraums etwa um ein Drittel.

Vor allem Unternehmen der Bereiche Hotel- und Gastronomie, Banken und Versicherungen, Metall und Elektro, Bau, Handel und Textil suchen noch nach Bewerbern.
 
„Lehrlingssuche statt Lehrstellensuche – die Trendwende auf dem regionalen Ausbildungsmarkt, die sich bereits im vergangenen Jahr vollzog, manifestiert sich immer deutlicher,“ stellt Dr. Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig, im Namen der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen IHKs fest.

„Die Zahl der Schulabgänger war noch nie so niedrig wie in diesem Jahr und in Zeiten des demographischen Wandels besitzt die Sicherung von Fachkräften durch eigene Ausbildung bei den Unternehmen höchste Priorität. Dies spiegeln auch die Ergebnisse der aktuellen deutschlandweiten DIHK-Ausbildungsumfrage wider. Das Angebot an Ausbildungsplätzen steigt deutlich. 22 Prozent der Unternehmen wollen künftig mehr ausbilden.“
 
Das bedeutet: Die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz haben sich noch einmal verbessert. „Duale Berufsausbildung sorgt für beste Beschäftigungschancen. Mit Hilfe der dualen Berufsausbildung hat die Bundesrepublik Deutschland über Jahre hinweg eine international anerkannte Ausbildungsbasis geschaffen.

Durch ihre einzigartige Kombination von Theorie und Praxis sowie einer breiten Beteiligung durch die Wirtschaft bietet die deutsche Berufsausbildung die besten Voraussetzungen, um junge Menschen für die beruflichen Herausforderungen der Zukunft fit zu machen“, so Hofmann.
 
Die Lehrstellenbörsen der sächsischen IHKs unter:

www.chemnitz.ihk.de | Aus- und Weiterbildung | Lehrstellenbörse
www.dresden.ihk.de/lehrstellen
www.leipzig.ihk.de | Schüler, Azubis & Studenten | Lehrstellenbörse