Rennwagen drehte schnelle Testrunden

Mittweida. Das TMM-Team der Hochschule Mittweida ging mit Testfahrten Fehlern am alten Rennwagen auf den Grund. Auf Basis der Auswertung soll ein neuer Rennwagen entstehen.

Mittweida (UW). Qualmende Reifen, ein heulender Motor und eine enorme Lautstärke waren am Donnerstag auf dem Gelände der Regiobus Mittweida zu hören. Das Technikum Mittweida Motorsport Team (TMM) der Technischen Hochschule absolvierte Testfahrten mit ihrem Rennwagen. Zahlreiche Runden wurden gedreht, um Fehlern und Mängeln am Renner auf die Spur zu kommen.

Obwohl schnell und in Ordnung wird das Fahrzeug nicht mehr zum Renneinsatz kommen. „Es wird einen neuen Rennwagen geben“, verriet Anja Zeutschel, Pressesprecherin des Teams. „Ab Januar erfolgt die Herstellung. Bis Juni soll das Fahrzeug nach Möglichkeit fertig sein.“

Der alte Rennwagen wurde im vergangenen Jahr gebaut und kam in diesem Jahr erstmals zum Renneinsatz in der Formula Student Germany. „Formula Student“ ist ein studentischer Wettbewerb, bei dem in Teamarbeit ein einsitziger Rennwagen konzipiert und realisiert werden soll. 78 Teams gingen auf dem Hockenheimring an den Start. Der Mittweidaer Rennwagen fuhr auf Rang 65 über die Ziellinie.

Der erste Rennwagen der Mittweidaer Hochschule war mit einigen Problemen behaftet. So sorgte unter anderem das hohe Gewicht für Schwierigkeiten. Auch die Lautstärke war ein Ärgernis, denn der in der Formel vorgeschriebene Richtwert von 110 Dezibel konnte nur mit Mühe geschafft werden.

Bei den Testfahrten wurde allen Problemen auf den Grund gegangen. Schließlich sollen keine Fehler in den neuen Wagen übernommen werden. Dieser wird um einiges anders ausfallen als das alte Gefährt. Neben einigen äußerlichen Änderungen soll der Radstand verkürzt werden und in der Breite zulegen. Damit wird der Flitzer noch wendiger. An der Leistung wir d sich nicht viel ändern. Der jetzige Wagen hat 60 PS und kann 130 Stundenkilometer fahren.