Rentner von Postmitarbeiterin vor Betrug bewahrt

Bei einer Rentnerfamilie im Ortsteil Adelsberg ging am 30. Juni 2011 ein mysteriöser Anruf ein.

Eine Frau, die sich als promovierte Notarin ausgab, teilte bei diesem Telefonat mit, die Rentnerfamilie hätte einen Audi A5 im Wert von 53.500 Euro gewonnen. Der Rentner zahlte damals „Gewinngebühren“ in Höhe von mehr als 1 700 Euro, bevor er von einer Postmitarbeiterin bei einer weiteren Überweisung auf den möglichen Betrug hingewiesen wurde und zur Polizei ging.

Am Donnerstag sollte einen 78-jährigen Reinsberger Senior ein ähnliches Schicksal ereilen. Der Rentner erhielt ebenfalls einen Anruf einer Anwaltskanzlei und sollte eine Gewinnspielgebühr in Höhe von 1 900 Euro in die Türkei per Western Union überweisen. Nur der Aufmerksamkeit einer Postmitarbeiterin ist es zu verdanken, dass der Rentner vor einem finanziellen Verlust bewahrt werden konnte.

Die Masche ist nicht neu, bereits mehrfach haben Medien bundesweit davor gewarnt. Anhand des aktuellen Falls möchte die Chemnitzer Polizei diese Warnung erneuern. Auf Gewinnversprechen, deren Einlösung die Überweisung von Geld voraussetzt, sollte man sich keinesfalls einlassen. Sollte es weitere Betrugsopfer geben, die bisher noch keine Anzeige erstattet haben, werden diese gebeten, sich an das nächstgelegene Polizeirevier zu wenden.

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