„Residenz am Postplatz“ feiert Richtfest

Dresden – In der „Residenz am Postplatz“ haben Bauleute gemeinsam mit Vertretern des Investors am Donnerstag Richtfest gefeiert. Es ist eines der zahlreichen Bauprojekte am Dresdner Postplatz, das in den vergangenen Monaten in die Höhe gewachsen ist. Einmal mehr hat der Platz im Stadtzentrum sein Bild in den vergangenen Monaten komplett verändert.

Die Umwandlung der historischen Dresdener Oberpostdirektion zu einem modernen und vielfältigen Wohnensemble nimmt Formen an. „Der Postplatz in der Altstadt war und ist ein wichtiger Bezugspunkt für alle Dresdner. Uns war wie bei allen unseren Projekten wichtig, die historische Substanz zu erhalten und bestmöglich in das Konzept zu integrieren, um so die ehemalige Struktur des Platzes aufzugreifen. Mit Ingo Pott hat ein namhafter Architekt unsere Ideen umgesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Residenz am Postplatz ist ein wesentlicher Baustein der künftigen Entwicklung der Umgebung, und wird auch den um ihre Stadt stets besorgten Dresdnern sicher gut gefallen“, ist sich der Vorstandsvorsitzende der CG Gruppe AG, Christoph Gröner, sicher. Die Integration von verbliebener, historischer Altbausubstanz und neuerrichteten Gebäudeteilen ist Markenzeichen der CG Gruppe AG. Nach den Entwürfen aus der Feder des renommierten Architekten und Schülers von Sir Norman Foster, Ingo Pott, wird der Altbau weitestgehend erhalten und durch zwei Neubauten an der rechten und linken Seite ergänzt. Im Frühjahr 2016 hat die CG Gruppe AG mit der Umwandlung der ehemaligen Dresdener Oberpostdirektion begonnen. Gemeinsam mit dem benachbarten Telegrafenamt prägte das 1876 im Stil der Renaissance errichtete Gebäude jahrzehntelang den Postplatz. Bis 2018 wird an diesem traditionsreichen Standort und in bester Innenstadtlage ein facettenreiches Wohnensemble entstehen. Das Angebot reicht vom Single-Apartment bis zu Familienwohnungen. Im Erdgeschoss entsteht neben Einzelhandel, Büroräumen und einem geplanten Café auch eine Weinhandlung.

Am benachbarten ehemaligen Fernmeldeamt geht der Rückbau ebenfalls allmählich vorwärts. Mittlerweile werden Fenster demontiert. Das Stadtzentrum ist aktuell Tummelplatz für Investoren mit großen Bauprojekten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte vergangenes Jahr die Baywobau das Projekt Merkur 1 realisiert. Daneben entsteht derzeit das Haus Merkur 2. Das soll im nächsten Jahr bezugsfertig sein. Dann wird auch auf der Nachbarbaustelle allmählich ein Wohnkomplex hochgezogen.