Resümee der Polizei zum Grand Prix 2010 am Sachsenring

Aus Sicht der Polizei verlief das Rennwochenende am Sachsenring bis Sonntagabend sicher und störungsfrei.

Nach Angaben des Veranstalters verfolgten mehr als 224.000 Motorsportfans seit Freitag die Trainingsläufe und Rennen zum Motorrad- Grand Prix 2010.

Bisher (Stand: 17.30 Uhr) wurden 61 Straftaten registriert. Im Verhältnis zur Anzahl der Gäste am Sachsenring ist das eine sehr geringe Quote. Es handelte sich um kleinere, für derartige Großveranstaltungen typische Delikte. Unter anderem wurden zehn Diebstähle und zehn Sachbeschädigungen erfasst. Dazu kommen acht Körperverletzungen. Besonders bei letztgenanntem Delikt spielte Alkohol eine Rolle. Sieben Trunkenheitsfahrten wurden festgestellt.

Im Veranstaltungsgebiet mussten seit Freitag fünf Verkehrsunfälle mit einer verletzten Person aufgenommen werden. Bewährt hat sich wieder das bereits seit mehreren Jahren praktizierte Verkehrskonzept. Die An- und Abreise der Rennbesucher verlief weitgehend ohne Störungen und Behinderungen. Lediglich bei der Anreise am Rennsonntag kam es im Bereich der Autobahnanschlussstelle Hohenstein- Ernstthal zu kurzzeitigen Stauerscheinungen. Die Situation hatte sich aber bereits zum Beginn der Rennen wieder entspannt.

Nach dem MotoGP-Rennen setzte am Sonntagnachmittag der Abgang der Besucher ein. Dank der kurz vor dem Einsetzen der Abreisewelle wirksam gemachten Einbahnstraßenregelung kam es bisher zu keinen größeren Behinderungen, auch wenn teils zähfließender Verkehr auf den Straßen rund um den Sachsenring nicht ausblieb. Auf den Autobahnen A 4 und A 72 rollte der Verkehr jederzeit störungsfrei.

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