Rettung für Saab aus Dresden?

Der schwedische Autohersteller Saab ist pleite. Für Saab-Fans eine Katastrophe – für sie ist ihr Auto eine Lebenseinstellung. Ein Dresdner Autohändler hat jetzt eine Aktion gestartet, um gemeinsam mit anderen Saab-Fans die Traditionsmarke zu retten.

Dieses Auto ist nicht irgendein Auto – es ist ein Saab. Das Design der Wagen des ehemaligen schwedischen Flugzeugbauers war schon immer Geschmackssache – ein wahrer Saab-Fan ist sich dagegen völlig sicher – nur dieses und sonst keines: Neben der Exclusivität hat der Schwede aber noch jede Menge mehr zu bieten.

Nicht nur der beleuchtete Innenspiegel und das Zündschloß in der Mittelkonsole – sind Saab-Erfindungen. So ein Auto darf natürlich nicht sterben. Die drohende Insolvenz der schwedischen Traditionsmarke ist für SAAB-Fans ein harter Schlag. Verunsicherung und Verzweiflung – im Saab Zentrum Dresden stand in den letzten Tagen das Telefon nicht mehr still: Die Idee sei, mit Beiträgen zwischen 50 und 500 Euro den Kauf der Firma zu ermöglichen oder zumindest einem potentiellen Investor unter die Arme zu greifen.
 
In einem nächtlichen Brainstorming hat man bereits Nägel mit Köpfen gemacht: Dabei sind bereits weit über 6000 registrierte Mitglieder. 10tausende Zugriffe in den ersten Tagen Zeit zeigen – wie groß das Interesse an der schwedischen Traditionsmarke wirklich ist.

Zur Unterstützung will man auch möglichst viele Prominente ins Boot holen – Saab-Fahrer wie Bill Gates, Steven King, oder Bastian Pastevka: SAAB ist Kult und muß gerettet werden. Wer das auch so sieht, kann mithelfen – im Internet unter www.rescue-saab.com

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