Revision zurückgezogen

Im so genannten Hakenkreuzfall von Mittweida akzeptiert die verurteilte Jugendliche ihren Schuldspruch.

Wie ihr Verteidiger am Donnerstag bekannt gab, hat er den Widerspruch auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin zurückgenommen. Gleichzeitig betonte er, dass das kein Schuldeingeständnis sei.

Seine Mandantin wolle sich nur kein zweites Mal vor Gericht und den Medien verantworten. Die 18-Jährige wurde im vergangenen November vom Amtsgericht Hainichen zu 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sie sich ein Jahr zuvor selbst ein Hakenkreuz in die Haut geritzt hatte und nicht von Neonazis angegriffen worden war.

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