Revolutionale: Karstadt-Gebäude wird Heimat für Festival

Leipzig - In Leipzig ist die Revolutionale gestartet. Das "Festival für Veränderung" beschäftigt sich mit den Themen Menschenrechte, Demokratie und Freiheit. Im ehemaligen Karstadt-Gebäude gibt es dafür noch bis zum 9. Oktober verschiedene Aktionen.

Ins ehemalige Karstadt-Gebäude zieht wieder Leben ein - zumindest für eine kurze Zeit. Denn das Festival "Revolutionale" nutzt vom 5. bis zum 9. Oktober ein Teil der Schaufenster und Räume für seine Zwecke.

Die zwei großen Schwerpunkte des Festivals wurden am Freitag symbolisch angedeutet oder vorgeführt. Zum einen ist es ein runder Tisch zum Austausch zu politischen Themen, zum anderen sind es Aktionen an und in den Schaufenstern.

Zum runden Tisch, dem zweiten Schwerpunkt des Festivals, kommen Teilnehmer aus mehr als 20 Ländern nach Leipzig. Sie diskutieren zunächst hinter verschlossenen Türen zu Themen wie Klimapolitik, Rassismus oder Demokratie. Die Ergebnisse werden dann der Öffentlichkeit im Mendelssohn-Saal im Gewandhaus präsentiert und zur Diskussion gestellt.

© Leipzig-Fernsehen

Im Kern geht es bei der Revolutionalen nach eigenen Angaben um den Dialog, Offenheit und Gewaltfreiheit. Themen sind Demokratie, Diktatur und Menschenrechte, Armut, Klimawandel, aber auch ein freies Land für freie Bürger. Viele Themen überschneiden sich mit denen der Friedlichen Revolution von 1989.

Noch bis zum 9. Oktober wird es eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen geben. Bühne dafür sind die Schaufenster des Karstadt-gebäudes und das angeschlossene Revotionale-Büro. Das Festival soll nach eigenen Angaben erst der Anfang sein. Zukünftig soll es alle zwei Jahre stattfinden.