Rhesusaffe Joe verlässt den Dresdner Zoo

Affe Joe wird auf einen Gnadenhof in der Nähe von Kassel umziehen und mit einem einzelnen weiblichen Japan-Makaken zusammenleben. Zoofreunde können noch bis 14. August den letzten Bewohner des Rhesus-Felsen besuchen. +++

Im Jahr 1992 traf eine Gruppe von Rhesusaffen aus dem Saarbrücker Zoo im Zoo Dresden ein, um die teilweise umgebaute Rhesusanlage am Streichelgehege von nun an zu bevölkern. Das einzige zuchtfähige Weibchen dieser Gruppe ist schon vor vielen Jahren gestorben, die Gruppe deshalb durch Überalterung nach und nach ausgestorben.

Schon Ende der neunziger Jahre wurde europaweit nach Rhesusaffen dieser Hochgebirgsform gefahndet, um die Gruppe am Leben zu erhalten. Diese Form des Rhesusaffen war aber inzwischen in den Zoos ausgestorben. Nur Joe, der 1992 auf der Dresdner Anlage geboren wurde, lebt heute noch. Die Anlage, deren Sanierung schon seit einigen Jahren notwendig ist, sollte nun zunächst freigelenkt werden, um sie dann mit anderen Tieren neu zu besetzen. Deshalb bemühte sich der Zoo Dresden seit drei Jahren, den allein zurückgebliebenen Joe in einer Haltung unterzubringen, die ihm die notwendige Gesellschaft bietet. Nach vielen Mißerfolgen ist das nun endlich gelungen.

Quelle: Zoo Dresden

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