Richard Kaniewski legt Parteivorsitz nieder

Dresden - Am Mittwoch Abend hat Richard Kaniewski seinen sofortigen Rücktritt vom Vorsitz der SPD Dresden verkündet. Richard Kaniewski erklärte im Rahmen der Sitzung des Vorstands der SPD Dresden: „Ich übernehme mit diesem Schritt die notwendige politische Verantwortung für ein schlechtes Kommunalwahlergebnis und das unterdurchschnittliche Abschneiden bei der Landtagswahl in Dresden. Ich bin überzeugt, dass mein Rücktritt der SPD in Dresden helfen kann, sich insgesamt neu aufzustellen. Ich danke allen, die mich in den letzten 15 Jahren begleitet und unterstützt haben. Ich blicke mit Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit.“

Jessika Markert, stellv. Vorsitzende, erklärt im Namen des Vorstands der SPD Dresden: „Wir danken Richard Kaniewski für sein jahrelanges Engagement in der Dresdner SPD. Als langjähriger Vorsitzender der Dresdner Jusos und Vorsitzender des Ortsvereins Pieschen, als Bundestagskandidat und auch als Vorsitzender der SPD Dresden hat Richard Kaniewski die Dresdner Sozialdemokratie seit 2005 entscheidend mit geprägt. Wir bedauern seine überraschende Entscheidung, aber wir respektieren diesen Schritt. Unsere Aufgabe wird es nun sein, für einen geordneten Übergang Sorge zu tragen, bis der Vorstand im kommenden Jahr regulär neu gewählt wird.“

Das Präsidium der SPD Dresden wird ab sofort die kommissarische Leitung übernehmen und damit auch die organisatorische und politische Arbeit, bis ein Parteitag den neuen Vorstand gewählt hat.

Text:
Rasha Nasr, Pressestelle