Richard-Wagner-Jahr 2013 in Chemnitz

Das Jahr 2013 – es steht in der Musikwelt ganz im Zeichen Richard Wagners. Auch in Chemnitz feiert man den 200. Geburtstag des Komponisten gleich mehrfach – mit zwei Konzerten und drei Opern.

Auf dem Programm steht dabei auch ein Werk des Meisters, das für Chemnitz eine ganz besondere Bedeutung hat.

30 Jahre lang durfte der „Parsifal“ nur in Bayreuth gespielt werden, 1914 erlebte er in Chemnitz seine sächsische Erstaufführung. Seitdem trägt die Stadt den ehrenvollen Beinamen „Sächsisches Bayreuth“. Nach seiner Rekonstruktion wurde das Opernhaus 1992 mit dem Bühnenweihfestspiel wieder eröffnet. Nun – im Jubiläumsjahr – steht die Krönung von Wagners Lebenswerk erneut im Spielplan der Chemnitzer Oper.

Interview: Frank Beermann GMD und Chefdirigent der Robert – Schumann – Philharmonie

Premiere hat der Chemnitzer „Parsifal“, eine Koproduktion mit dem Staats-theater Darmstadt am Samstag, die Wiederaufnahme von „Tristan und Isolde“ folgt am Sonntag. Dabei feiert Chemnitz Richard Wagner aber nicht nur als Opernkomponisten. Eine Spanienreise der Philharmonie und das 9. Sinfonie-konzert standen bereits ganz im Zeichen seines Schaffens.

Interview: Frank Beermann GMD und Chefdirigent der Robert – Schumann – Philharmonie

Wenn sich am Samstag der Vorhang für „Parsifal“hebt, dann feiern auch die Sänger der drei Partien Parsifal, Gurnemanz und Kundry eine Premiere. Die Besetzung der Rollen mit Debütanten war eine ganz bewusste entscheidung.

Interview: Frank Beermann GMD und Chefdirigent der Robert – Schumann – Philharmonie

Chemnitz ehrt den großen Komponisten und so begeistert das „Sächsische Bayreuth“ auch im Jubiläumsjahr Wagner – Fans aus ganz Deutschland.