Richard Wagners „Die Feen“ erstmalig in Leipzig

Die Uraufführung von Richard Wagners „Die Feen“ fand 1834 nie statt, da das Stück abgelehnt wurde. Nun gibt es die Neuaufführung. +++

Dies belastete das Verhältnis des Komponisten und seiner Geburtsstadt sehr. Doch nach all der Zeit kommt die Oper nun doch noch auf die Leipziger Bühne. Denn anlässlich des 200. Geburtstags Richard Wagners zeigt die Oper Leipzig in diesem Jahr, sogar als Einzige weltweit, die szenische Aufführung von „Die Feen“.

In der Oper widmet Wagner sich der Frage, ob es so etwas wie ewige und bedingungslose Liebe wirklich gibt? Genauer gesagt, was passiert, wenn ein Sterblicher aus der Menschenwelt, König Arindal, eine unsterblich Fee liebt? Dramatisch zugespitzt wird die Geschichte dadurch, dass der König seine Frau Ada acht Jahre lang nicht fragen darf, wer sie ist. Auf die Bühne gebracht wird das Stück von dem franko-kanadischen Regieteam Barbe und Düßee.

Zwei Jahre Vorbereitungszeit waren nötig, um dieses Stück auf die Bühne zu bringen. Von den ersten Höranalysen über Skizzen für Bühnenbild und Kostüme bis hin zur Erarbeitung mit den Sängern und dem Gewandhausorchester. Für die Oper Leipzig ist die Aufführung eine große Herausforderung. Alle Kräfte des Hauses werden gebündelt, um mit jeder Vorstellung einen eindrucksvoll opulenten und aufregenden Bühnenabend zu zelebrieren.

Zur Premiere am Samstag werden unter anderem auch Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner erwartet, die als Leiterinnen der Bayreuther Festspiele ebenfalls an der Kooperation mit der Oper Leipzig beteiligt sind. Das Wagner Jahr wird außerdem durch Aufführungen der Opern „Rienzi“ und „Das Liebesverbot“ komplettiert.