Richter macht Urlaub: Prozess gegen Leipziger Sexverbrecher startet neu!

Das Verfahren gegen einen 23-jährigen, mutmaßlichen Vergewaltiger aus Leipzig muss komplett wiederholt werden. Der Prozess sollte am Freitag beendet werden, was nicht gelang. Aufgrund der Urlaubspläne des Richters wird der Prozess neugestartet. +++

Es klingt wie aus einem grausamen Film: In insgesamt drei Fällen soll Vladyslav B. junge Mädchen mit K.O.-Tropfen betäubt und danach vergewaltigt haben. Das Urteil für den 23-Jährigen wurde für Freitag erwartet, es kam aber nicht zustande. Das Urteil wurde vertagt. Soweit nicht außergewöhnlich.

Doch nun der Prozess-Irrsinn: Der zuständige Richter hat nun drei Wochen Urlaub, sodass der nächste fällige Prozesstermin nicht eingehalten werden kann. Die Folge: Das Verfahren wird komplett neu wieder aufgerollt!

Hintergrund:
In der Nacht vom 12. zum 13. April 2009 hatte der mutmaßliche Vergewaltiger das erste Mal zugeschlagen. In seiner Wohnung in Liebertwolkwitz soll der gebürtige Ukrainer sein damals 15-jähriges Opfer zuerst betäubt haben, um sich anschließend an ihr zu vergehen. Diese Tat konnte durch andere Anwesende unterbunden werden. Das

Allerdings schlug Vladyslav B. ein Jahr später wieder zu. Im April, Mai und Juni 2010 soll er jeweils junge Mädchen mit K.O.-Tropfen gefügig gemacht haben. Danach hatte er die Opfer in seiner Wohnung vergewaltigt.

Dem 23-Jährigen und seinem 20-jährigen Komplizen Daniel P. wurde bereits 2011 der Prozess gemacht. Die beiden Männer müssen sich unter anderem wegen Vergewaltigung verantworten. Die beiden Täter erwartet eine Freiheitsstrafe.