Richtfest der Nazarethkirche in Dresden-Seidnitz

Weihnachten 2015 wird die Nazarethkirche in Altseidnitz 12 noch nicht wieder genutzt werden können. Aber im neuen Jahr soll die Wiedereinweihung sein. Die Nazarethkirche ist ein ehemaliger Kuhstall, der 1951 zu einer Notkirche ausgebaut wurde. +++

Die Kirchgemeinde Dresden-Gruna-Seidnitz feiert das Richtfest an der Seidnitzer Kirche (Altseidnitz 12) gemeinsam mit den Zimmerleuten und allen bisher am Bau beteiligten Handwerkern.

Pfarrer Dr. Michael Führer sagt: „Wir werden vorher den Segensspruch der Bauleute hören, einen symbolischen letzten Nagel einschlagen und an dieser wichtigen Zwischenstation fröhlich das Lied anstimmen: „Nun danket alle Gott…“.“

Weihnachten 2015 wird die Nazarethkirche noch nicht wieder genutzt werden können. Aber bald im neuen Jahr soll dann die Wiedereinweihung sein. Darüber informiert die Kirchgemeinde, sobald der weitere Bauverlauf genauer zu überblicken ist.

Die Nazarethkirche ist ein ehemaliger Kuhstall, der nach einem Entwurf von Wolfgang Rauda 1951 zu einer Notkirche ausgebaut wurde. Aus der im August 1951 gesprengten Ehrlich’schen Gestiftskirche übernahm man den Altar mit Kruzifix, zwei Kinderfiguren und die Porträtbüste von Johann Georg Ehrlich (1676-1743). Der frühgotische Taufstein stammt aus der Kapelle des Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissenen Bartholomäushospitals.

Quelle: Evangelisch in Dresden