Richtiger Umgang mit Knallkörpern

So schön der Anblick leuchtender und bunt funkelnder Feuerwerke ist – die bunte und laute Pracht ist mit etlichen Gefahren verbunden.

Die Feuerwehr hat Tipps zum sachgerechten Umgang zusammengestellt: Feuerwerkskörper der Klasse Zwei wie Raketen, Kanonenschläge, Blitze und Böller dürfen nur an Personen über 18 Jahre abgegeben und auch nur von Ihnen gezündet werden.

Interview – Peter Spiegel (Feuerwehr Mittweida)

Es ist darauf zu achten, dass Kinder keinen Zugang zu den Produkten haben. Wollen diese dennoch am Feuerwerk teilnehmen, sollten sie lediglich altersgerechte Ware wie beispielsweise kleine Knallfrösche verwenden. Wenn der Jahreswechsel naht, ist erst einmal der richtige Platz für das Feuerwerk auszusuchen. Höhenfeuerwerk wie zum Beispiel Raketen dürfen nur senkrecht nach oben abgefeuert werden. Keinesfalls aus der Hand. Auch ein Schneehaufen oder eine Bierflasche sind als Startrampe ungeeignet. 

Interview – Peter Spiegel (Feuerwehr Mittweida)

Die Flugbahn der Rakete sollte abgeschätzt werden und die Auftreffstelle ist nach dem Ausbrennen zu beobachten. Bei Bodenfeuerwerk, wie Goldregen, ist die Richtung des Funkenfluges zu beachten.

Interview – Peter Spiegel (Feuerwehr Mittweida)

Bei Leuchtbatterien mit schmaler Aufstellfläche muss doppelt darauf geschaut werden, dass diese fest stehen und nicht umfallen können. Andere Feuerwerkskörper glänzen nicht mit bunten Farben sondern mit einem lauten Knall. Die Ohren, vor allem die der Kinder, sind zu schützen.

Interview – Peter Spiegel (Feuerwehr Mittweida)

Die Zündschnur an Feuerwerkskörpern sollte niemals verkürzt werden. Um die Schnur zu entzünden, sind viele Sachen geeignet:

Interview – Peter Spiegel (Feuerwehr Mittweida)

Knaller besitzen zum Teil eine Reibefläche. Um den Körper zu zünden brauchen Sie entweder eine Streichholzschachtel oder ein Reibebrett, was natürlich viel stabiler und damit besser geeignet ist.

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