Riesenandrang im Leipziger ICE-Werk

Tausende besuchten den Betrieb in der Rackwitzer Straße zum Tag der offenen Tür am Buß- und Bettag. Werksleitung vom Besucherandrang überwältigt. +++

Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Tausende nutzten beim Tag der offenen Tür am Buß- und Bettag die Gelegenheit, sich das ICE-Werk in der Rackwitzer Straße genauer anzuschauen. Anlass war das fünfjährige Jubiläum des Betriebes. Von 10 bis 16 Uhr kamen die die Besucher mit dem sogenannten Ferkeltaxi zum ICE-Werk gebracht. Aufgrund des großen Andrangs wurden alle Zeitpläne über den Haufen geworfen. Der Pendelzug rollte ohne Pause, auch die Führungen liefen durchgehend. Werkschef Kunze war von der Resonanz überrascht und emotional berührt. In der 220 Meter langen Werkshalle werden seit Ende 2009 vor allem ICEs mit Neigetechnik sowie Reisezugwagen und Triebfahrzeuge gewartet und repariert. 160 Beschäftigte arbeiten hier in drei Schichten. Ab 2015 sollen in der Rackwitzer Straße auch die neuen Doppelstock-ICs der Bahn instand gesetzt werden. Dafür wird das Werk derzeit für etwa 3 Miillionen Euro erweitert. Dabei entstehen auch neue Arbeitsplätze.