Riesiger Andrang bei Veranstaltung mit Peer Steinbrück

Wichtig seien künftig strengere Spielregeln für Banken und Finanzmärkte.

Der Saal der Dreikönigskirche war schon hoffnungslos überfüllt und noch immer staute sich die Besucherschar vor der Tür. Mehr als fünfhundert Dresdnerinnen und Dresdner kamen am Montagabend zur Veranstaltung mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. „Wir sind vom Andrang überwältigt worden“, so die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel. „Ich danke allen Besucherinnen und Besuchern herzlich für ihre Geduld.

Der Bundesfinanzminister machte sehr überzeugend und eindringlich klar,
worauf es jetzt im Rahmen des Krisenmanagements ankommt: Stabilität
sichern, Unternehmenssubstanz und Arbeitsplätze weitestmöglich erhalten
und die Handlungsfähigkeit des Staates aus- und nicht abbauen.
Forderungen nach einer Rückkehr „zur Normalität“ nach der Krise erteilte
er eine klare Absage. Wichtig seien künftig strengere Spielregeln für
Banken und Finanzmärkte, die international gelten und Transparenz
sichern. Er warb um Unterstützung für eine Politik mit Augenmaß und
erhielt von der äußerst aufmerksamen und diskussionsfreudigen
Zuhörerschaft herzlichen Applaus.

Friedel verspricht auch, dass man sich um einen neuen Termin mit dem
Bundesfinanzminister kümmern werde: „Ich hoffe, wir schaffen es, Peer
Steinbrück in den nächsten Wochen noch einmal nach Dresden zu holen,
damit viele Dresdnerinnen und Dresdner erneut eine Chance haben, ihn zu erleben.“

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